Wissenswertes über den Pudel
Wie für alle Rassehunde gibt es auch für den Pudel einen international anerkannten Standard. Das standardführende Land ist Frankreich, das (neben Deutschland) als Ursprungsland für die Rasse gilt. In der Gruppeneinteilung der FCI gehört der Pudel zu den Gesellschafts- und Begleithunden (FCI- Gruppe IX).
Ursprünglich war der Pudel ein Jagdhund, der wegen seiner Apportierfreude speziell für die Wasserjagd eingesetzt wurde. Die Bezeichnung Pudel ist auf das alt- deutsche Wort puddeln (= im Wasser planschen) zurückzuführen.
Heutzutage sind Pudel Familienhunde. Wegen ihrer Intelligenz und Lernfähigkeit eignen sie sich sehr gut für die verschiedenen Hundesportarten, wie Agility, Obedience oder auch für den Schutzhundesport. Besonders Großpudel werden gern als Katastrophen- oder Blindenführhunde ausgebildet.
Den Pudel in seiner heutigen Form gibt es in 4 Größen und 6 Farben.
Die Größen:
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Großpudel (über 45 cm - 60 cm)
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Kleinpudel (über 35 cm - 45 cm)
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Zwergpudel (über 28 cm - 35 cm)
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Toypudel ( über 24 cm - 28 cm)
Die Farben:
- schwarz
- weiß
- braun
- silber
- apricot
- red
Die Farben schwarz, weiß und braun gelten als sogenannte "klassische Farben". Die Farbe silber gibt es seit den 1960er Jahren; in den 1970er Jahren kam apricot hinzu und seit 2007 ist die Farbe red international anerkannt.
Seit den 1980er Jahren sind in Deutschland auch 2farbige Pudel zugelassen:
- harlekin (weiß mit schwarzen Platten) und
- black and tan (schwarz- lohfarben).
Charakteristisch für den Pudel ist sein dichtes, wolliges und gekräuseltes Haarkleid. Es unterliegt keinem Jahreszeitenwechsel, deshalb haaren Pudel nicht. Das Haar des Pudels wächst permanent. Daher muss es öfter und regelmäßige geschoren werden. Im Standard sind folgende Schurvarianten festgeschrieben:
- die Moderne Schur
- der Puppy- Clip
- der Continental Clip.